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Opa Bär und die Schuhe im Kühlschrank von Paul Maar und Anne Maar

  • 22. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Informationen zum Buch


Seiten: 48

Verlag: Oetinger Verlag

Erscheinungsdatum: 14.01.2026

ISBN: 978-3-7512-0819-2

Preis: 15,00€


Klappentext


Ich pass immer auf dich auf!


Bennys Opa macht seit einiger Zeit seltsame Dinge: Er verlegt allerlei Krams, erfindet neue Wörter und stellt sogar seine Schuhe in den Kühlschrank! Und wenn Benny ihn darauf anspricht, wird Opa sauer oder ganz traurig. Aber Benny versteht inzwischen, was los ist: Opa Bär hat eine Krankheit, bei der er vieles vergisst. Doch auch, wenn es manchmal nicht leicht ist, schaffen die beiden es immer wieder gemeinsam zu lachen.


Meinung


In dem Buch geht es um das Thema Demenz. Benny besucht seinen Opa und entdeckt, dass einiges nicht da ist, wo es eigentlich hingehört. Zudem benutzt sein Opa auch komische Wörter bzw. neue Wortkreationen. Als kleiner Bär macht er natürlich seinen Opa darauf aufmerksam. Opa Bär merkt aber das meiste davon gar nicht. Die Beiden müssen von beiden Seiten mit der Situation umgehen und das tun sie auch – und zwar gemeinsam.


Das Cover gefällt mir richtig gut. Das Thema kommt hier zwar nicht zur Geltung. Muss es aber, aus meiner Sicht, auch nicht. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Das Thema wird einfühlsam und sensible behandelt. Vor allem aber wird das Thema kindgerecht aufgegriffen. Und das Highlight sind die Illustrationen, die den Text in Bildern festhält. Es sind so viele kleine Details in den Bildern, die das Thema nochmal bildlich auf ein anderes Level bringen.


Dabei können wir Opa Bärs Wohnsituation kennenlernen und sehen wo er seine Sachen hin verlegt hat. Wir erleben Benny, wie er seinen Opa unterstützt und auf ihn liebevoll eingeht. Die beiden zusammen sind einfach nur goldig. Es ist genau so wie man es sich wünschen würde. Wohlwissend, dass es sich hierbei um eine Idealsituation handelt und Demenz viele Facetten hat und nicht jeder Tag gleich ist.


Für mich ist dieses Buch eine absolute Bereicherung. Denn hiermit kann man Kindern das Thema näherbringen, ohne dass sie direkt abschalten. Sie lernen die Krankheit kennen und lernen auch, dass man von beiden Seiten die Krankheit betrachten muss. Es ist nicht nur schwer für die betreffenden Person, sondern auch für die, die nicht die Krankheit haben. Und dennoch kann man mit Verständnis ein gutes Verhältnis zur Person aufbauen oder weiterhin haben.


Fazit


5/5 Sterne

Kommentare


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